Umwelttechnik GmbH & Co KG |
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Grundwassersanierung Rottenburg |
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| Projekt-Kurzbeschreibung: | ||||||||||||||
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Auf dem ehemaligen Betriebsgelände einer Uhrenfabrik in Rottenburg am Neckar wurde eine Verunreinigung des Grundwassers mit leichtflüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffen (LHKW) festgestellt. Zusätzlich lag eine Kontamination des Grundwassers mit Mineralölkohlenwasserstoffen (MKW) vor, die zeitweise als Phase aufschwamm. Ergänzende Untersuchungen ergaben das Vorhandensein zweier voneinander unabhängiger Schadensherde. Seit 1996 wird auf dem Gelände eine Sanierungsanlage betrieben. Sie besteht aus einer hydraulischen Sanierung des Grundwassers im Pump and Treat-Verfahren und einer Bodenluftabsaugung: · Insgesamt wurden fünf Förderbrunnen (Ausbautiefen zwischen 14 und 16 m) zur Entnahme des kontaminierten Grundwassers errichtet. Die Reinigung des geförderten Rohwassers erfolgte über eine zunächst zweistufige, nach Rückgang der Schadstoffkonzentrationen ab 2000 einstufige Desorptionsanlage mit nachgeschalteter Aktivkohlefiltereinheit. Das gereinigte Grundwasser wird dem Vorfluter zugeführt. Die Reinigung der schadstoffbelasteten Abluft aus der Desorptionsanlage erfolgt über eine Luftaktivkohleeinheit. · Die Bodenluft wurde aus vier Bodenluftpegeln abgesaugt. Die kontaminierte Bodenluft enthielt zunächst hohe Gehalte an Vinylchlorid und cis-1,2-Dichlorethen, die schlecht auf Aktivkohle adsorbieren und wurde daher in einer Behandlungsanlage gereinigt, in der die leichtflüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffe mit Hilfe des sogenannten Elektronenstrahlverfahrens durch Wechselwirkung mit beschleunigten Elektronen zerstört werden. Nach Rückgang der Schadstoffgehalte wurde eine Reinigung der Bodenluft über eine doppelstufige Luftaktivkohlefiltereinheit durchgeführt. Die Bodenluftsanierung wurde 2001 erfolgreich abgeschlossen. Die Sanierungsmaßnahme wird im Auftrag der Fa. Gauss & Lörcher Gbr in Rottenburg durchgeführt und vom Landratsamt Tübingen als zuständiger Überwachungsbehörde begleitet. |
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