Umwelttechnik GmbH & Co KG |
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Grundwassersanierung ehemaliges Tanklager, |
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| Projekt-Kurzbeschreibung: | ||||||||||||||
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Auf dem Gelände eines ehemaligen Tanklagers in Frankfurt a.M.-Höchst, wurden Verunreinigungen des Bodens durch Mineralökohlenwasserstoffe (MKW) im ungesättigten und gesättigten Bereich festgestellt. Die Bodenkontamination im ungesättigten Bereich liegt in einer stark schluffigen Bodenschicht (Lösslehm, Lokalterrasse). Der gesättigte Bereich wird von einer nur 3-4 m mächtigen Sand-Kiesschicht mit jahreszeitlich wechselnder Wasserführung gebildet. Die Sanierung der MKW-Kontamination im ungesättigten Bereich geschieht durch eine mikrobiologische in Situ-Maßnahme mit Sauerstoffoptimierung und Nährstoffzugabe: · Zur Sauerstoffversorgung der Mikroorganismen wird der Boden mit Luftsauerstoff durchströmt. Dies geschieht durch eine Einwegbodenluftabsaugung in 32 Bodenluftpegeln. Durch den angelegten Unterdruck im Boden strömt diesem Frischluft zu. · Die Nährstoffzugabe erfolgt über ein Drainagesystem in eine Flächendrainage. Die Sanierung der MKW-Kontamination im gesättigten Bereich geschieht durch eine mikrobiologisch-hydraulische Maßnahme mit Grundwasserzirkulation, Sauerstoffoptimierung und Nährstoffzudosierung: · Zur Sauerstoffoptimierung werden in 7 Grundwasserzirkulationsbrunnen (GZB) zwischen je 1 und 5 m³ Grundwasser im oberen Teil des Grundwasserleiters entnommen, über eine Anlage zur Schadstoffentfernung, Sauerstoffoptimierung und Enteisenung geführt und dann im unteren Teil des Grundwasserleiters wieder reinfiltriert. Da der obere und untere Teil der GZBs jeweils durch Packer getrennt ist, stellen sich im laufenden Betrieb Zirkulationswalzen um die Brunnen ein, die eine Reichweite von ca. 6 - 7 m besitzen und das gesamte Sanierungsfeld mit Sauerstoff-angereichertem Wasser versorgen. · Die Nährstoffzugabe geschieht episodisch in Abhängigkeit von den analytisch bestimmten Nährstoffkonzentrationen des Grundwassers. Die Nährstoffe werden in gelöster Form in das Zirkulationswasser der GZBs infiltriert. Die Sanierung wird im Auftrag der Shell und DEA Direct GmbH in Frankfurt durchgeführt. Die Überwachung der Sanierung erfolgte durch die Fa. HSW GmbH, Kerzenheim als unabhängiges Ingenieurbüro. Genehmigungs- und Überwachungsbehörde ist das Regierungspräsidium Darmstadt, Abteilung Staatliches Umweltamt Frankfurt. |
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