Umwelttechnik GmbH & Co KG |
||||||||||||||
| Ihr Ansprechpartner rund um die Grundwassersanierung | ||||||||||||||
| Sie befinden sich hier: >> Home >> Leistungen & Referenzen >> Schweinfurt, Gaswerk |
||||||||||||||
Grundwassersanierung ehem. Gaswerk, |
||||||||||||||
| Projekt-Kurzbeschreibung: | ||||||||||||||
|
||||||||||||||
![]() |
||||||||||||||
Im Zuge des Sanierungsvorhabens "ehem. Gaswerksgelände, Schweinfurt" wurde die IMA Umwelttechnik durch die ECOSOIL Sanierung GmbH zur Abreinigung eines gaswerkspezifischen Grundwasserschadens beauftragt. Die technische Sanierung setzt sich aus einer hydraulischen Sanierung mittels "pump and treat", Desorption der leichtflüchtigen Kontaminanten im Gegenstromverfahren, Wasseraktivkohlefiltration und abschließender Cyanideliminierung mittels Festbettionentauscher zusammen. Die Sanierungsmaßnahme wird seit 2004 betrieben. Die Reinigungsanlage ist mit Ausnahme der Desorptionsstufe in einem 2 x 3 m messenden Container untergebracht.
Wasserpfad: Das kontaminierte Grundwasser wird mittels trockenlaufgeschützter Tauchpumpen (0,75 kW, siehe auch techn. Daten) aus den 3 vorgesehenen Brunnen gefördert und über eine HDPE – Ringleitung direkt auf den Stripturm (Durchmesser der Kolonne ca. 1500 mm, Schütthöhe ca. 4.500 mm, Turmhöhe gesamt ca. 6.500 mm, max. Durchsatz 8 m³/h) geleitet. Die entnommenen Wassermengen werden vor dem Einlauf in die Grundwasserreinigungsanlage mit einer Wasseruhr erfasst. Die Pumpzeiten werden mittels Betriebsstundenzähler ermittelt. Das gereinigte Wasser durchfließt danach drucklos einen Bio-/ Sandfilter (max. Filtergeschwindigkeit 7 m/h), der gleichzeitig zum biologischen Abbau der Kontaminanten und eventuell zur Eisenrückhaltung dient. Nach Passage der Biofilters und der Abreinigung der Schwebstoffe wird das Wasser mittels Kreiselpumpe über eine 2-stufige Wasseraktivkohlefilteranlage (jeweils ca. 200 kg Füllvolumen) gepumpt. Anschließend durchläuft das Wasser zur Abreinigung der Cyanide einen Ionentauscher (ca. 100 kg Füllvolumen). Das abgereinigte Wasser wird in das örtliche Kanalnetz eingeleitet. Vor der Einleitung ins Kanalnetz erfolgt wieder eine Wassermengenerfassung mittels Wasseruhr. Zur Rückspülung wird der Bio-/ Sandfilter durch Einpressen von Luft gegen die Betriebsrichtung gelockert. Gleichzeitig wird mit einer Rückspülpumpe Wasser aus einem ca. 1 m³ fassenden Tank im Gegenstromverfahren durch den Filter gepresst. Der biologische Überschussschlamm und das eventuell abgelagerte Eisen wird über der Filteroberfläche aus dem Kiesfilter abgesaugt und in einer Schlammvorlage (Tank ca. 1 m³) gesammelt. Nach einer Absetzzeit von etwa zwei Wochen wird das überstehende Klarwasser aus der Schlammvorlage der Reinigungsanlage wieder zugeführt. Der Schlamm wird gesammelt und bei einsprechender Schlammmenge diskontinuierlich entsorgt. Luftpfad: Die zur Strippung des belasteten Wassers notwendige Luft wird aus dem Sanierungscontainer angesaugt. Dadurch wird ständig eine Durchströmung des Containers mit ausreichend Frischluft gewährleistet, gleichzeitig ist die Abreinigung der Luft über Aktivkohle aus diesem Bereich (durch diese Luftführung) sichergestellt. Die Luft wird nach Passage der Strippanlage über einen Luftaktivkohlefilter (ca. 200 l Füllvolumen) geleitet und anschließend an die Umgebung abgegeben. >> zur Großansicht in einem neuen Browserfenster bitte hier klicken ... Die Sanierungsmaßnahme wird von Roos Geo Consult überwacht. |
||||||||||||||
|
||||||||||||||
| >> zurück zur Übersichtskarte | ||||||||||||||
| >> zurück zur Projektliste | ||||||||||||||
| >> Home (www.ima-umwelt.com) | ||||||||||||||
| >> Sitemap | ||||||||||||||
| >> Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns unter ima@ima-umwelt.com. | ||||||||||||||